Nebenjob Finder
Lebenslauf Gliederung
Eine
schlüssige und klare Gliederung des Lebenslaufes ist sehr
wichtig.
Der Lebenslauf soll sich leicht lesen, keine Fragen aufwerfen und
plausibel sein. Die folgenden Gliederungspunkte haben sich für
tabellarische Lebensläufe bewährt.
Persönliche
Daten
Vorname, Name
Geburtsdatum, Geburtsort
Anschrift mit Telefon und E-Mail
Familienstand
Kinder
(nicht verpflichtend, dennoch kann es sinnvoll sein, bei Angabe von
Kindern kurz die Versorgung durch eine Kita, Großeltern
o.ä.
zu erwähnen, um Entscheidern diesbezüglich eine
gewisse
Sicherheit zu geben)
Staatsangehörigkeit
(nur dann zwingend, wenn Sie nicht deutscher sind oder eine doppelte
Staatsangehörigkeit haben)
Konfession
(Die Konfession muss nur angegeben werden, wenn hier ein Bezug zum Job
vorhanden ist)
Interessen
(Hobbys sollten im Lebenslauf nicht unbedingt genannt werden, zumal man
sich hier auf einen schmalen Grad begibt, denn viele Entscheider fragen
sich, wie intensiv das „Hobby“ betrieben wird und
inwiefern
das kontraproduktiv zur Arbeitsleistung sein kann – vielmehr
empfiehlt es sich, Tätigkeiten, denen man in seiner Freizeit
nachgeht, z.B. als „Interessen“ zu deklarieren.
Dabei
sollte man sich gut überlegen, welche Interessen man angibt
und in
welchem Einklang diese mit dem Job stehen. So sollte man bei aller
Vorliebe für wochenendliche Discothekenbesuche nicht
„Party“ angeben (es sei denn vielleicht, man
bewirbt sich
um eine Stelle als Animateur auf Ibiza).
Zweckmäßig
sind immer Angaben, die auf soziale Kompetenz und Erhaltung der eigenen
Leistungsfähigkeit schließen lassen, z.B. Sport in
einem
Verein oder soziales Engagement.)
Ausbildung
Hierzu gehören alle schulischen, universitären und
beruflichen Ausbildungen – beginnend mit der Einschulung und
endend mit der letzten Weiterbildung. Der jeweilige Ausbildungsbetrieb
kann ggf. mit Ort angegeben werden, zudem sollte der Zeitraum mit
genauer Datumsangabe (Monat) genannt werden. Erworbene
Abschlüsse
sollten genannt und ggf. hervorgehoben formatiert werden. Je nach
Anforderung kann es sinnvoll sein, weniger wichtige Stationen, z.B. im
Rahmen der Schulbildung, komprimiert darzustellen.
Für Berufsanfänger sind weitere aufschlussreiche
Angaben z.B.
Verweise auf Schwerpunkte, spezielle Studienfächer,
Leistungskurse, besondere Würdigungen und natürlich
Noten.
Abschlusszeugnisse können als Anlage beigelegt werden. Bei
Bewerbern mit gewisser Berufserfahrung müssen diese Angaben
jedoch
nicht so detailliert ausfallen – hier reicht oftmals die
Nennung
des erzielten Abschlusses aus.
Der Punkt „Ausbildung“ ermöglicht
Bewerbern, durch
bestimmte Angaben Initiative und das Interesse an Fortbildung und
Entwicklung zu demonstrieren. Der Stellenwert wichtiger Praktika und
Weiterbildungen kann durch positive Zeugnisse untermauert werden.
Da der Wehr- bzw. Zivildienst oftmals einen Einschnitt zwischen
schulischer und universitärer Ausbildung bzw. betrieblicher
Ausbildung darstellt, kann dieser entweder nach der schulischen
Ausbildung oder später unter „praktische
Tätigkeiten“ aufgeführt werden.
Beruflicher Werdegang
Hier werden alle beruflichen Stationen bzw. Firmen und
Tätigkeiten
mit Zeiträumen in chronolgischer Folge genannt. Hier sollte
Wert
darauf gelegt werden, dass eine gewisse Entwickung bzw. steigende
Tendenz in puncto Verantwortung oder Aufgabenspektrum ersichtlich wird.
Berufliche Aufstiege sollten deutlich ersichtlich werden.
Dieser Abschnitt des Lebenslaufes ist für viele Entscheider
besonders wichtig und darf keine Lücken aufweisen oder Fragen
offen lassen. Lücken, die durch z.B. Arbeitslosigkeit oder
längere Krankheit entstanden sind, sollten nicht vertuscht
werden.
Vielmehr sollten diese Lücken durch andere sinnvolle bzw.
zielführende Tätigkeiten, die auf Initiative
schließen
lassen, „retuschiert“ werden.
Praktische Tätigkeiten
Diese Stelle im Lebenslauf ist besonders für Absolventen oder
Bewerber für Praktika wichtig, die noch keine Berufserfahrung
vorweisen können, aber eine gewisse Affinität zu
bestimmten
Berufsbildern demonstrieren möchten. Hier können z.B.
vorherige Praktika, Aushilfstätigkeiten, Nebenjobs oder die
Teilnahme an Trainee-Programmen genannt werden. Es empfiehlt sich
zudem, die Merkmale der Tätigkeiten, die besonders auf das
Anforderungsprofil des neuen Jobs passen, hervorzuheben.
Besondere Kenntnisse/Engagement
Hier ist Platz für besondere Fertigkeiten, die Sich sich
außerhalb von Schule, Universität oder Betrieb
angeeignet
haben. So können z.B. Angaben zu erlernten
Programmiersprachen,
IT-Kenntnissen oder Sprachen gemacht werden.
Für manche Jobs sind auch spezielle Qualifikationen, etwa
Fremdsprachenzertifikate oder Führerscheine
zuträglich.
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