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Geld verdienen mit Kettenbriefsystemen
Kettenbriefsysteme
versprechen einen schnellen und dauerhaften Verdienst. In der Tat sind
mehrere Hunderttausend Euro in wenigen Wochen verlockend. Dennoch
sollte man sich nicht blenden lassen und sich besser nach seriösen
Nebenverdiensten umsehen.
Kettenbriefsysteme kennt jeder bereits aus der
Schulzeit. Es geht immer um das Gleiche, nämlich einen Brief an
eine Liste von eigenen Empfängern weiter zu schicken und seinen
eigenen Namen auf die Empfängerliste zu setzen. Dabei wird
ausgenutzt, dass die Anzahl der Empfänger exponential ansteigt.
Das gleiche Prinzip machen sich die Betreiber von Programmen, bei denen
Geld verdient werden soll, zu nutze. Hier wird versprochen, dass man
ca. 400.000 Euro in nur wenigen Wochen verdienen kann, indem man einen
Kettenbrief an sieben Freunde verschickt. Zudem gibt es in dem
Kettenbrief natürlich wieder eine Empfängerliste. Von jedem
der Empfänger soll man nun etwas bestellen.
Der Witz
daran ist der, dass man exakt das Produkt bestellt, welches man
seinerseits weiterverkaufen soll, wenn das Produkt bei einem selbst
bestellt wird. Daher handelt es sich in der Regel um ein e-book, aus
dem hervorgehen soll, wie man in wenigen Wochen mehrere Hunderttausend
Euro verdienen kann. Kettenbriefsysteme sind jedoch in einer
gesetzlichen Grauzone angesiedelt, denn das Produkt, welches man
zunächst bestellen soll, stellt einen großen Verdienst in
Aussicht und man bestellt das Produkt nur, um diesen Verdienst zu
erzielen. Würde man keine Aussicht auf hohen Profit haben,
würde man das Produkt vermutlich nicht bestellen. Aus diesem
Grund handelt es sich um eine Geschäftsform, die unter besonderer
Beobachtung steht. Zudem läuft man bei der Teilnahme immer Gefahr,
dass ein Teilnehmer, dem man den Brief schickt, die komplette
Empfängerliste löscht und ausschließlich eigene Freunde
und Bekannte einfügt. Vorausgesetzt, man
verfügt über die Produkte, die Empfänger bestellen
sollen, kann man diese in der Tat theoretisch eigenen Freunden
weitergeben, damit alle sofort mit dem Geldverdienen beginnen
können. Dadurch ist der Kettenbrief in seiner eigentlichen Form
hingegen zerstört.
Unter denm Strich kann gesagt werden,
dass es deutlich bessere Methoden zum Geld verdienen gibt und man sich
nicht vom schnellen Verdienst verlocken lassen sollte, wenn man auf der
Suche nach einem Nebenjob ist.
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